



Ergebnisse 3. Spieltag
| RS Luisenstraße Team 1 | ISR Neuss |
|---|---|
| 6 | 2 |
| Bad Blue Boys | Comenius Schule Ratingen |
| 10 | 2 |
| Ninjas | RS Luisenstraße Team 2 |
| 9 | 5 |
| Spiele | Punkte | Tore | |
|---|---|---|---|
| Bad Blue Boys | 3 | 9 | 21:9 |
| Ninjas | 3 | 6 | 46:12 |
| RS Luisenstraße Team 1 | 3 | 6 | 20:11 |
| ISR Neuss | 3 | 6 | 20:12 |
| RS Luisenstraße Team 2 | 3 | 0 | 14:29 |
| Comeniusschule Ratingen | 3 | 0 | 4:52 |
Spielbericht 3. Spieltag
Spiel 1: Luisenstraße 1 – ISR 6-2
Den Anfang am ersten Spieltag des neuen Jahres machte die Luisenstraße 1 als Underdog gegen die International School. Dementsprechend dauerte es grade einmal 30 Sekunden, bis die das erste Tor des Jahres schoss und somit in Führung ging. Es sah alles so aus, als würde die ISR an den guten Leistungen des letztens Jahres anknüpfen können und das obwohl einige Leistungsträger nicht teilnehmen konnte, da sie zeitgleich ein anderes Spiel hatten. Nach zwei Minuten konnte sich der Torhüter der Luisenstraße auszeichnen und hielt mit zwei tollen Paraden seine Mannschaft im Spiel. Und auch die zwei folgenden Überzahlsituationen vor dem gegnerischen Tor konnte die ISR nicht nutzen. So kam, was nach alter Fußballweisheit kommen musste. Mit einem gekonnten Volleyschuss fast von der Mittellinie konnte die Luisenstraße ausgleichen. Mit dem, was nun folgte, hatte vor dem Spiel keiner wirklich gerechnet. Direkt im Anschluss an den Ausgleich konnte die Luisenstraße in Führung gehen und, nach einer torlosen Phase mit vielen Fehlpässen, sogar auf 3-1 erhöhen. Dies stellte auch den Pausenstand dar.
In der zweiten Hälfte war die ISR vom Rückstand doch sichtlich irritiert. Nach wenigen Sekunden unterlief dem Torwart der Internationalen ein schwerer Patzer und schon stand es 4-1. Die Luisenstraße spielte passsicher und konzentriert und konnte nach dem Anschlusstreffer der ISR sofort den alten Abstand wiederherstellen. Dies war vielleicht der Knackpunkt des Spiels. Hätte man nicht sofort geantwortet hätte die ISR möglicherweise den Rhythmus gefunden und die Luisenstraße in die Bredouille bringen können. So konnten sich die Spieler der Luisenstraße auf gute Defensivarbeit beschränken und ab und zu Stiche setzen. Die ISR kam nicht mehr ins Spiel und nachdem beide Seiten ein weiteres Mal treffen konnten, besorgte eine Minute vor dem Abpfiff die bärenstarke Luisenstraße mit dem 6-2 den Endstand. Ein alles in allem verdienter Sieg, in dem die überlegene Mannschaft vielleicht mit einem Tor zu hoch gewonnen hatte.
Spiel 2: Bad Blue Boys – Comenius 10-2
Nach torlosen eineinhalb Minuten, in denen beide Mannschaften sich zuerst abtasteten, konnten die Bad Blue Boys mit einem tollen Sololauf das 1-0 markieren. Doch die Jungs der Comeniusschule schienen die Schmach vor dem Jahreswechsel gutmachen zu wollen und spielten in der Folge stark auf. Doch nachdem sie die eine oder andere Chance liegen ließen konnten die Blue Boys mit einem satten Distanzschuss auf 2-0 erhöhen. Das direkt folgende 3-0 schien einmal mehr der Comeniusschule den Schwung zu nehmen und sie vergaßen ihr vorher eigentlich schön anzusehendes Kombinationsspiel. Bei den Sololäufen rannten sie sich nun ein ums andere Mal fest und konnte keine Akzente mehr setzen. Spätestens mit dem 4-0 Halbzeitstand durch einen schönen Doppelpass brachen die Comenius-Jungs endgültig ein und man fühlte sich an die ersten beiden Spieltage erinnert, als es die Gegentore hagelte.
Die zweite Hälfte begann mit einem Tor, wie es schneller nicht fallen kann. Vielleicht auch zum Teil aus Frust wurde der Ball beim Anstoß der Comeniusschule angetippt und einfach draufgehalten. Nicht ganz unhaltbar schlug der Ball unten rechts ein. Leider war es das dann auch schon wieder und das erste Tor der Comenius-Jungs wurde sofort mit zwei Gegentoren zum 6-1 beantwortet. Ein wirklich schönes Tor schoss daraufhin die Comeniusschule durch einen Schuss genau in den rechten Giebel. Doch wohl noch in Gedanken an diesen schönen Treffer kassierte man sofort einen sehr dusseligen Gegentreffer, als ein recht langsamer Ball zweimal hoch auftippte und am Torwart vorbei in den Pfosten und daraufhin ins Netz ging. Es folgten zwei weitere Treffer der Blue Boys, wobei der zweite Treffer ein wenig unglücklich fiel, da ein knallharter Schuss mitten im Gesicht des Comenius-Torwarts landete. Der Torwart und seine Brille blieben angeschlagen liegen und es war dementsprechend kein Problem mehr den Nachschuss über die Linie zu bringen. Die Brille war schnell repariert, doch die vermeintlich folgende Angst versuchten die Bad Blue Boys durch Distanzschüsse für sich zu nutzen. Einer davon saß noch, bevor das 10-2 endende Spiel mit den Bad Blue Boys einen sehr verdienten Sieger fand.
Spiel 3: Ninjas – Luisenstraße 2 9-5
Geschlagene zwei Minuten, was für die torverwöhnten SCHUL LIGA Zuschauer eine ganze Menge ist, dauerte es bis der Ball zum ersten Mal im Netz zappelte. Die jubelnde Mannschaft war mit den Ninjas der Favorit dieses Spiels. Umso schneller folgte das 2-0. Seltsamerweise schien sich der Torhüter der Luisenstraße über die Gegentreffer köstlich zu amüsieren. Jedenfalls holte er die Bälle beide Male mit einem breiten Grinsen aus dem Netz. Das verspielte Tricksen zu zweit vor dem allein gelassenen Torwart, aus dem kein Profit geschlagen wurde, wurde prompt mit dem Anschlusstreffer bestraft. Doch die Ninjas konnten trotz der Abwesenheit des Superstars Phillip Spillmann weiterhin toll kombinieren, teils durch eigene Technik, teils durch die Nachlässigkeiten der Luisenstraßen-Abwehr. Trotzdem blieb das Spiel spannend, da einem Treffer der Ninjas immer der sofortige Gegentreffer folgte. So hilft auch gefühlter 70%iger Ballbesitzt nicht, um die Führung auszubauen. Zum Pausenpfiff stand es so 3-2.
Die zweite Halbzeit begann und die Ninjas waren, auch durch wieder mal lautstarken „Mentaltrainer“, sehr konzentriert. Trotzdem kann man Schönspielen damit verbinden: Ein schicker Lupfer gleich nach dem Anpfiff und es steht 4-2. Es folgt ein weiterer Ninja-Treffer durch einen Pass in den freien Raum. Doch, wie schon in der ersten Halbzeit, der sofortige Anschlusstreffer. Spielerisch war die zweite Hälfte jedoch wesentlich ausgeglichener. Doch bisher waren die Ninjas einfach abschlussstärker. Nun wechselten sich Tor und Gegentor wieder ab, was die Ninjas zu diesem späten Zeitpunkt im Spiel jedoch nicht störte, da sie immer vorlegten und sich somit keine Sorgen um einen Ausgleich machen. Kurz vor Schluss merkten auch die Luisenstraßen-Jungs, dass dieses Spiel wohl nicht mehr zu gewinnen ist und zwei Tore der Ninjas zum 9-5 bedeuteten den Endstand in einer sehr interessanten Partie.
-dsi