



Ergebnisse 5. Spieltag
| ASO-Kickers | Johann-Georag-Halske Schulex |
|---|---|
| 3 | 4 |
| Die Dürer | Otto Kickers |
| 5 | 3 |
| Nelson Mandela | Winners |
| 3 | 2 |
| Spiele | Punkte | Tore | |
|---|---|---|---|
| Nelson-Mandela-Schule | 5 | 12 | 29:18 |
| Johann-Georg-Halske Schule | 5 | 12 | 23:19 |
| Die Dürer | 5 | 9 | 32:25 |
| ASO-Kickers | 5 | 6 | 34:27 |
| Otto-Kickers | 5 | 3 | 24:33 |
| Winners | 5 | 3 | 18:38 |
Spielbericht 5. Spieltag
ASO-Kickers jubelten schon, doch Halske Team schlägt in letzter Sekunde zurück
Last Minute Tore bringen Jubel und Tränen
Schon das 1. Spiel am heutigen Tag war an Spannung kaum zu überbieten. Die ASO-Kickers hatten durch einen Sieg die Möglichkeit, nach Punkten mit dem Halske Team gleichzuziehen, dazu stellte man noch mit 31 Toren den bisher gefährlichsten Angriff der Liga. Im Spiel gab es kaum einen Leistungsunterschied. Das Halske Team ging schnell in Führung, vor allem Marcel Mazajczyk spielte wie entfesselt, scheiterte jedoch immer wieder am Torwart oder den eigenen Nerven. Dennoch, den 11er bekamen die ASO-Kickers nie richtig in den Griff. Schließlich gelang noch vor der Pause der Ausgleich, dabei blieb es dann auch bis zur Halbzeit.
In Hälfte 2 das ähnliche Bild. Beide Mannschaften spielten sehr gut, Tore gab es jedoch kaum zu bestaunen. Doch schließlich schafften die ASO-Kickers den Führungstreffer und hielten fortan noch mehr dagegen. Man wollte den Sieg unbedingt nach Hause bringen. Und es sah alles danach aus. Nur noch knapp 2 Minuten zu spielen. Die ASO-Kickers konnten den Sieg schon förmlich schmecken. Doch dann verdarb das Halske Team den Brei und schlug noch mal eiskalt zurück. Das 2:2 eineinhalb Minuten vor dem Ende hätte das ASO-Team vielleicht noch verkraftet, doch keine Minute später erzielte das Halske Team den 3:2 Siegtreffer und drehte die Partie somit in den letzten 120 Sekunden. Und dann sah man mal wieder, wie nah Freud und Leid beieinander liegen.
Dürer schließen zur Tabellenspitze auf
Otto-Kickers verlieren Anschluss nach oben
Die Dürer, ein Team mit Kampfgeist und guter Spielanlage, waren mit einigen Ambitionen in das Turnier gestartet. Heute wollten sie mit einem Sieg diese Ambitionen untermauern und den Kontakt zur Tabellenspitze wahren. Gegen die Otto-Kickers sah es zunächst auch ganz gut aus. Die Dürer spielten aggressiv nach vorn und versuchten so, den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Dies gelang auch teilweise, wobei der Schiri doch einige Male eingreifen musste. Viel Zählbares sprang dabei vorerst nicht heraus, die Dürer konnten eine knappe 2:1 Halbzeitführung für sich verbuchen. In Hälfte 2 schien bei den Otto-Kickers der Faden etwas gerissen zu sein. Die Dürer hatten jetzt mehr vom Spiel und damit zwangsläufig auch mehr Torchancen. Diese nutzten sie jetzt besser und zogen auf 5:1 davon. Doch mit ihrem 2. Treffer zeigten die Otto-Kickers, das sie sich noch nicht geschlagen geben wollten. Ein Eigentor der Dürer brachte noch mal richtig Spannung und die Otto-Kickers zurück ins Spiel. Es waren ja noch 3 Minuten Zeit. Doch so sehr sich die Otto-Kickers auch mühten, ein weiteres Tor wollte ihnen nicht gelingen. Auch die Dürer schienen mit ihrer Ausbeute zufrieden zu sein, so stand es am Ende 5:3 für die Dürer, die damit den Kontakt nach oben beibehalten konnten. Für die Otto Kickers hatte sich wohl hingegen das Thema Bundesfinale für diese Saison erledigt.
Winners stellen NMS vor riesige Probleme
Nur wenige Sekunden fehlen zur Überraschung
Wir hatten das Thema gerade erst in der U21. Wenn der Letzte gegen den Ersten spielt, rätseln alle nur über die Höhe der Niederlage. Doch dann kommt es meist anders, als alle denken. Auch hier haben wir wieder ein sehr gutes Beispiel dafür. Die Winners zeigten eindrucksvoll, dass auch sie guten Fußball spielen können und stellten die Nelson-Mandela-Schule damit vor große Probleme. Schon zur Halbzeit roch es nach einer Überraschung. 1:1 stand es nach 7 Minuten. Dann gingen die Winners erneut in Führung. Es war ein klasse Spiel, bei denen vor allem die Keeper herausragten. Denn Chancen gab es eine ganze Menge. Eine nutzte schließlich die NMS zum erneuten Ausgleich. Und so verrannen die Minuten und Sekunden. Die Winners konnten mit dem Punkt sicher sehr gut leben, hatten aber selbst gute Chancen, erneut in Führung zu gehen. Die letzte Chance des Spiels hatte allerdings die NMS, und zwar 10 Sekunden vor dem Ende. Und wie es sich für ein Spitzenteam gehört, kann man kein Mitleid mit dem Gegner haben und verwandelt eiskalt zum Sieg. Dies tat die NMS auch und konnte somit die Tabellenspitze behaupten. Das 3:2 war allerdings sehr glücklich, die Winners hätten hier durchaus einen Punkt verdient gehabt.
-rh